Flaggen sind im Regelfall quadratische Stofftücher, die mit heraldischen Farben ebenso Figuren bedruckt sind. Anders als die Fahnen können solche mittels einer Schnur am Flaggenmast hoch gezogen ebenso eingeholt werden. Flaggen nützen als Erkennungszeichen und man bringt den Ort, an dem diese gezeigt werden, natürlich mit dem Staat in Zusammenhang, das sie abbilden: den »Union Jack« mit Großbritannien, das »starr-spangled-banner« mit den Vereinigten Vereinigte Staaten von Amerika usw.

Die Nationalflaggen als staatliches Hoheitszeichen

Die Nationalflagge gilt somit als Symbol eines Staates und seiner Einwohner, die diese zu respektieren u. a. anzuerkennen haben. Man gebraucht sie als staatliches Symbol und als Ausdruck staatlicher Souveränität. In vielen Staaten stehen auf die Verunglimpfung der Nationalflagge schwere Strafen. Mancherorts geht das sogar so weit, daß der Bewohner einzig einen Wimpel mit den Nationalfarben darstellen darf oder die Nationalflagge bloß an bestimmten Tagen (zum Beispiel am Gründungstag des Landes oder am Geburtstag des Staatsoberhauptes) hochziehen darf. Eine Variation jener Nationalflagge ist die sogenannte »Arme-Menschen-Flagge«. Man findet selbige dort, wo die eigentliche Nationalflagge hinsichtlich komplizierter Bestandteile (wie Hoheitszeichen) mit einfacheren Mitteln in keiner Weise herzustellen ist. Die meisten Länder führen anstelle der Nationalflagge unter anderem noch zusätzliche Flaggen, zum Beispiel Staats-, Handels- und Kriegsflaggen. Doch fast immer handelt es sich in diesem Fall um Ableger dieser Nationalflagge oder um eine weitere Nationalflagge. Der Gebrauch der Flaggen wird in der Regel durch ein nationales Flaggenrecht geregelt. Neben den staatlichen Flaggen - Staatsflaggen und,unteranderem,u.a Nationalflaggen spielen die persönlichen Flaggen im internationalen Flaggenrecht eine gewisse Aufgabe, wenn jene selbst keinesfalls mehr so bedeutend sind als in früheren Zeiten. Zu dieser Fraktion zählen vor allem die Standarten der Staatsoberhäupter oder anderer Persönlichkeiten, bspw. die Standarte des deutschen Bundespräsidenten oder die persönliche Standarte der britischen Königin.

Das internationale Flaggenrecht

Neben dem nationalen gibt es auch ein internationales Flaggenrecht. Dadrin sind die völkerrechtlichen Rechtsvorschriften, die sich über der Verwaltung einer Fahne befassen, festgelegt. Im Folgenden ist beispielsweise jedes Boot zur Führung einer Flagge verpflichtet, sobald es die hohe See befährt; es weist hierdurch seine Staatsangehörigkeit aus. Die Bedingungen, unter denen ein Boot eine Flagge führen darf, sind durch internationale Vereinbarungen festgelegt. Dasjenige Völkerrecht besagt, daß sich die Flagge eines Landes deutlich von der eines anderen Landes abheben muß. Dies geschieht zweckmäßigerweise durch die Farbgestaltung, möglicherweise aber auch durch diverse Beizeichen (wie zum Beispiel in den Flaggen der BRD und der ehemaligen Deutsche Demokratische Republik), unterschiedliche Proportionen oder unterschiedliche Farbtönungen (wie bspw. in den Flaggen Luxemburgs und der Niederlande) erfolgen. Eine Verbindlichkeit, seine Flagge zu zeigen, besteht einzig gegenüber Kriegsschiffen.

Die Anfänge der Flaggensymbolik

Die Anfänge jener Flagge als einem staatlichen Hoheitszeichen liegen weit zurück. Fahnen tauchten zum ersten Mal im alten Ägypten auf, wo sie bei verschiedenen religiösen Anlässen gebraucht wurden (ebendiese hatten ganz unterschiedliche Formen). Unter den Griechen und Römern dienten Fahnen als Feldzeichen einzelner taktischer Abteilungen. Gaius Marius, ein römischer Oberbefehlshaber, führte folglich für die römische Armee den metallenen Adler als gemeinsames Feldzeichen (signum legionis) ein. Auch zur Aufstellung der Kohorten gab es unterschiedliche Zeichen, sogenannte signa darüber hinaus vexilla. Die signa waren Standarten mit Metallbildern, das vexillum (aus jenem Wort wurde später der Begriff »Vexillologie( Flaggenkunde)« abgeleitet, der Begriff für die sich über Flaggen befassenden Wissenschaft) diente als Standarte für die Berittene militärische Einheit. Meist verband man auch das signum mit dem vexillum, einem quadratischen Stück Stoff. Der Gebrauch eines farbigen Stoffes an einem Stock, also einer Flagge, war darüber hinaus in Reich der Mitte weithin bekannt, wie der Grabbstein eines Kaisers aus der Han-Dynastie zu Beginn unserer Zeitrechnung beweist.

Von der Fahne zur Nationalflagge

Fahnen waren neben den Bannern erstmal bloß ein Persönlichkeitssattribut, also ein Zeichen für den Eigner. Bekanntlich schon sehr bald wurde die persönliche Fahne auf seinen Hoheitsgebiet übertragen. Auf diese Weise war z. B. die Oriflamme zu Beginn die Kriegsfahne der französischen Abtei St. Denis, später führten sie die Könige, die nebenher Schirmvögte jenes Klosters waren. Demzufolge war Oriflamme die Kriegsfahne der französischen Herrscher und schließlich die Fahne des Königreiches Frankkreich. Meist befand sich auf der Fahne ein Wappen oder eine weitere komplizierte Darstellung. Schon aus jenem Grund war es nicht möglich, Fahnen in großer Menge herzustellen. Weil man aber auf den vielen Feldzügen jede Menge Fahnen brauchte, mußte man jene im großen herstellen: Statt des komplizierten Hoheitszeichen oder einer anderen Darstellung nahm man einzig die wichtigsten Farben des Hoheitszeichen oder ein einfaches Emblem daraus und fertigte aus ihnen eine bunte Flagge, verständlicherweise nicht ohne hierbei die heraldischen Anordnungen außer acht zu lassen. Viele heute noch gültigen Nationalflaggen gehen auf eine solche Vereinfachung zurück, bspw. die Fahne von Deutschland, Königreich Spanien u.a. Andere Impulse erhielt das Flaggenwesen mit Hilfe von den Kreuzzügen, schließlich es erwies sich so gut wie als notwendig, dem Militär ein gemeinsames Merkmal zu geben. Auf ebendiese Zeit gehen die vielen Kreuzflaggen zurück, etwa die englische Georgsflagge, die schottische Andreas-fahne oder auch der dänische Danebrog, der als nächstes zum Leitbild anderer skandinavischer Nationalflaggen wurde. Fahnen, welche auf Schiffen gezeigt wurden, kamen offenbar zuerst im Mittelmeerraum auf, denn dort haben italienische Seefahrer sie zur Kennzeichnung ihrer Schiffe benutzt. Später übernahmen auch die nordeuropäischen Seefahrer den Brauch, unter anderem schon gegen Schluss des 13. Jahrhunderts gab es festgelegte Regeln für die Flaggenführung auf Schiffen, die der Hanse angehörten. Den Niederlanden war es als Folge vorbehalten, erstmals (im 16. Jahrhundert) die auf dem Festland gebrauchte Nationalflagge nicht zuletzt auf dem Weltmeer als Hoheitszeich zu präsentieren. Zeitnah übernahmen andere Staaten diesen Brauchtum, und nach und nach entwickelte sich daraus eine Art ungeschriebenes »Fahnenrecht

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